Bildung

Schneesportlager 2018 der Schule Baden

Das Schneesportlager 2017 ist bereits Vergangenheit und die über 60 Schüler und Schülerinnen der Sekundarschule, Realschule und Sonderformen haben sechs wunderbare Tage in der Lenzerheide verbringen dürfen. Das nächste Schneesportlager im 2018 findet vom Sonntag, 4. Februar bis Freitag, 9. Februar 2018 in Parpan statt.

Impressionen 2017

1. Tag: Hallo Schneehasen

Voller Vorfreude trafen sich 61 begeisterte Schüler am Bahnhof Baden am Sonntagmorgen. Nach einer gut 2 Stündigen Reise sind wir dann auch im Hotel angekommen. Da hiess es: Koffer weg und Ski/Snowboard an und ab auf die Piste. Leider war das Wetter nicht ganz so toll, aber es hat trotzdem Spass gemacht. Am Abend lernten die Kinder in einem Quiz das Haus, die Gemeinde Lenzerheide und die Lagerregeln etwas besser kennen. Müde aber voller Vorfreude ging es um 22:00 dann ins Bett.

2. Tag: Hallo Skienthusiasten

Der zweite Tag begann schon um 7:45 mit dem Morgenessen. Für den einen oder anderen Teilnehmer schien dies etwas gar früh zu sein. Sie waren dementsprechend froh um das Wecken. Nach der Stärkung ging es auch gleich wieder auf die Piste. Wie das war? Seht selbst! Am Abend ging es weiter nach dem Abendessen weiter mit einem Spieleabend und Karaoke! Manches ‘’The Voice’’ Talent hat sich hier offenbart!

3. Tag: Hallo Snowboard-cracks

Heute ging es wieder früh auf die Pisten (8:45 Uhr), denn wir wollten den halben Tag bei strahlendem Sonnenschein auf der Piste geniessen. Am Nachmittag hatten wir ein Sonderprogramm. Während die eine Hälfte sich einen Schlitte packte und den Berg hinunterdüsten (mit kurzer Schneedusche), entspannten die andern im Thermalbad. Einige konnten sich kaum von den Wasserdüsen lösen.

Am Abend wurden wir mit einem leckeren Käsefondue überrascht. Vor dem Schlafengehen wurde uns noch ein Film gezeigt. Müde aber glücklich ging es um 22.00 Uhr in die Federn.

Wir freuen uns schon auf den morgigen Tag!

4. Tag: Hallo Schneehasen

Wieder ging es in der Früh auf die Piste. Die Zeit verging wie im Flug trotz des durchzogenen Wetters. Am Abend hatten wir Spezialprogramm. Wir drehten unsere Runden im Eispavillion. Einige schnappten sich einen Stock und hetzten dem Puck hinterher. Andere drehten friedlich ihre Runden. Herr Egli gab dabei seine Pirouttenkünste preis. Müde aber zufrieden ging es zurück ins Hotel wo alle sich auf den nächsten Tag freuten.

5. Tag: Hallo Schneeliebhaber

Gleich nach dem Essen ging es auf die Piste. Dort wurden wir von strahlendem Sonnenschein überrascht. Bei diesen Bedingungen blieben wir auch dementsprechend lange auf den Pisten. Nach dem Curry zum Abendessen mussten wir schon für morgen packen. Danach gab es seine Fackelwanderung. Der Punsch hatte uns zwischen dem Berg herunter rutschen wohlig gewärmt. Danach ging es das letzte Mal unter die Bettdecke in der Grischalodge.

6. Tag: Hallo Wintersportfreunde

Am Morgen ging es noch ein letztes Mal auf die Piste. Jede verfügbare Minute wurde noch genutzt, um den Schnee unter den Latten zu spüren. Danach machten wir uns wieder auf den Weg nach Hause. Auf der Zugfahrt haben wir noch einmal das ganze Geschehene verarbeitet. In Baden wurden wir freudig von den Eltern empfangen und ein tolles Lager nahm sein Ende.

Impressionen Lager 2016

Ankunft im Lagerhaus

Sonntag, 7. Februar 2016
Am Sonntagmorgen trafen sich rund 60 Schüler und Schülerinnen der Sekundar- und Realschule Baden auf dem Postplatz beim Bahnhof. Erwartungsfroh stieg man gemeinsam in den reservierten Zug, welcher die Kinder und Leiter über Zürich nach Chur führte. Von dort ging es im Doppelstöcker-Bus nach Parpan ins Lagerhaus.

Während der kurzen Mittagspause konnten, wo nötig, im Sportgeschäft nach Skier oder Snowboards gemietet werden und schon ging es für eine erste Fahrt auf den nahegelegenen Sessellift, oder für die Anfänger an den Übungshang.

Das Wetter bescherte den LagerteilnehmerInnen nicht gerade einen Traumtag. Es war bewölkt und je länger der Nachmittag dauerte, setzte immer stärkerer Schneefall ein. Die Ski- und Snowboardgruppen liessen es sich aber nicht nehmen und erkundeten die ersten Pisten in diesem grossen Gebiet, bevor es dann um 16 Uhr wieder zurück ins Lagerhaus ging. 
Das Team der Grischalodge verwöhnte die LagerteilnehmerInnen beim Abendessen mit einem Salatbuffet, Schnitzel und Pommes Frites und zum Dessert gab es ein Schokoladenmousse. 
Nach den wichtigen allgemeinen Informationen durch Herrn Egli, den Lagerchef, konnten die Kinder ihr Wissen in einem kurzen Quiz unter Beweis stellen. 
Nun hoffen wir alle, dass der Montag wettermässig etwas mehr verspricht als der heutige Tag. Im Moment schneit es sehr stark, so dass alle Strassen bereits weiss sind und wir morgen wohl zu der einen oder anderen Tiefschneefahrt kommen werden.

Viel Sonnenschein und tolle Stimmung

Montag, 8. Februar 2016
Das Wetter hat uns heute verwöhnt. Bereits beim Aufstehen war der Himmel wolkenlos und auf der Neuschnee, welcher über die Nacht gefallen war, versprach einen tollen Schneesporttag. Nach dem Morgenessen machten sich die verschiedenen Ski- und Snowboardgruppen mit ihren Leiterinnen und Leitern auf den Weg. Der nahegelegene Bügellift oder die verschiedenen Sessellifte beförderten die Kinder in die tolle Bergwelt. 
Alle genossen das Wetter, den Tiefschnee oder die perfekten Pisten. Der Lunch wurde irgendwo neben der Piste verzehrt und schon ging es weiter auf den Brettern. Das Grischalodge-Team kochte heute Curryreis mit Früchten, welches sehr gut schmeckte.
Nach dem Abendessen traf man sich im Aufenthaltsraum. In Tischgruppen wurden Brettspiele gespielt und so ging dieser schöne Tag vergnügt zu ende. 

Stürmische Zeiten

Dienstag, 9. Februar 2016
Als wir heute am Skilift standen und an die grosse Anzeigetafel mit der Übersicht der Skilifte schauten, sahen wir besonders viele rote Lämpchen leuchten. Im Nachbarsgebiet der Lenzerheide, in Arosa waren heute sogar nur rote Lämpchen zu sehen. So konnten wir uns glücklich schätzen, dass wir heute doch noch rund die Hälfte der Lifte zur Verfügung hatten. Dieses Angebot wurde dann am Morgen auch rege genutzt und gegen 13 Uhr trafen sich alle wieder im Lagerhaus für den Lunch. Der Himmel wurde immer dunkler und der Wind zog stärker über die Hänge der Lenzerheide. Es war eindrücklich, die Kraft der Natur in den Bergen am eigenen Leib zu spüren. Einige Kinder wurden durch die Windböen plötzlich ein paar Meter weit geschoben.

Das Nachmittagsprogramm hatte zwei Angebote für die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. Sie konnten wählen zwischen einem Besuch im Schwimmbad, oder einer Fahrt auf der Schlittenbahn. Beim Schlitteln spielte uns dann das Wetter fast wieder einen Streich. Alle Kinder und zwei Leiter konnten mit der Rothornbahn hochfahren. Den anderen vier Leiter und Leiterinnen reichte es leider nicht mehr, bevor auch die Gondel wegen Windböen den Betrieb einstellen musste. So konnten aber wenigstens alle Kinder eine Schlittenfahrt geniessen. Die Wartezeit auf den Bus vertrieb man mit verschiedenen Geländespielen, bei denen die Kinder ihre überschüssige Energie aufbrauchen konnten.

Nach dem Duschen und dem wiederum feinen Nachtessen war heute ein Spiel- und Karaoke Abend angesagt. Die Kinder genossen die Unterhaltung und gingen dann um 22 Uhr in ihre Zimmer, damit morgen wieder alle fit sind, um einen neuen Tag auf den Brettern in Angriff nehmen zu können.

Kann man bei diesem Wetter Skifahren?

Mittwoch, 10. Februar 2016

Am Mittwochmorgen erwachten wir mit hellem Licht von draussen, denn es schneite heftig.

Etliche SchülerInnen konnten nicht glauben, dass man bei einem solchen Schneetreiben überhaupt auf die Pisten gehen könnte, doch die Ski- und Snowboard-LeiterInnen schienen keinerlei solche Skrupel zu haben und waren zu jeglicher „Folterei“ (wie einige meinten) bereit. Schon der Weg zur Postautohaltestelle war voller Fallstricke, denn unter dem Neuschnee verbarg sich tückisches Glatteis - und plötzlich lagst du auf dem Rücken! Der starke Schneefall und die schlechte Sicht liess die Ski-und SnowboardfahrerInnen nicht gerade elegant aussehen. Gegen elf Uhr drückte die Sonne durch und das weisse Nass liess nach. Einige Gruppen zogen es vor, ihren Lunch im Haus zu geniessen und sich etwas aufzuwärmen. Die Verletzten und Kranken rafften sich am Nachmittag auf, um diesen Bericht zu schreiben.

Alle Gruppen kamen gegen 16 Uhr zur Grischa Lodge zurück. Nach dem Duschen fühlte man sich wieder wie ein neugeborener Mensch.

Unser Hotel ist gemütlich und bietet viele Möglichkeiten. Es liegt im Zentrum von Parpan in der Nähe der Post an der Hauptstrasse. Es hat einen Seminarraum, Spiele wie Kicker (Töggelikasten), Flipper, Air-Hockey, einen Billardtisch und zwei grosse Essräume, die uns auch als Spiellokale dienen. Die Küchencrew ist einsame Spitze. Unter Leitung des Chefkochs und Besitzers Herrn Vögeli zaubern seine sehr freundlichen MitarbeiterInnen (alle aus der Slowakei!) wunderbare Menüs hervor. Die Ouvertüre besteht aus einem frischen Salatbuffet, und das Hauptgericht wird am Schluss immer gekrönt mit einem kleinen, feinen Dessert.

Am Abend schauten wir uns in unserem Heimkino den Film „Slumdog millionaire“ an.

Gegen 22 Uhr begann wieder der abendliche Kampf um die innere und äussere Ruhe auf den vier Stockwerken, der jeweils um 22.30 Uhr an Intensität zunimmt. Aber die Strapazen des Tages begannen sich bei den meisten jungen SportlerInnen doch bemerkbar zu machen, zur Erleichterung der um die Nachtruhe besorgten LeiterInnen!

Tamara, Endri,  Kimey, Severin und Herr Nagel.

Sonnenschein ohne Ende...

Donnerstag, 11. Februar 2016
Das Lager neigt sich langsam dem Ende entgegen. Und wie wenn das Wetter das gemerkt hätte, zeigte es sich noch einmal von seiner besten Seite. Ohne eine Wolke am Himmel präsentierte sich die Berglandschaft und alle Lagerteilnehmer und -teilnehmerinnen genossen den wunderbaren Tag. Einige Gruppen wechselten nach Arosa, ins benachbarte und per Gondelbahn gut erreichbare Skigebiet.
Am Abend hiess es dann bereits Koffer packen, damit am nächsten Morgen alles für die Rückreise bereit ist. Nach dem Abendessen traffen sich alle vor dem Haus, von wo es dann zu Fuss entlang der Schlittelbahn den Berg hinauf ging. Nach zirka 40 Minunten war das Ziel erreicht. Beim Start der Schlittelbahn wurden die Kinder mit Punsch und Birnenbrot verwöhnt. Auf den mitgebrachten Tellerschlitten ging es dann in rasanter Fahrt wieder den Berg runter. Die Plastikschlitten fuhren erstaunlich gut und schnell, so dass es ein riesen Spass war, den Rückweg auf diese Weise anzutreten.
Ein wirklich toller, aber auch anstrengender Lagertag ging zu Ende und die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schliefen dann auch bald in ihren Zimmern ein.

Einige Impressionen zum Schluss