Bildung

Herr der Diebe - Theaterprojekt (Klasse 3a, D. Schlag)

Die dritte Klasse der Schule Höchi hat während vier Wochen ein Theater eingeübt und viermal aufgeführt. Das ganze Projekt war eine sehr grosse Freude und ich möchte mich nochmals herzlichst bei allen Kindern, deren Eltern und allen HelferInnen bedanken.

Das ist die Story:

Als die Mutter von Bo und Prosper stirbt, möchten die beiden Brüder zusammen bleiben. Doch ihre herzlose Tante Ester und ihr Onkel Max versuchen sie zu trennen. Sie wollen Bo adoptieren und Prosper in ein Heim abschieben.
Die Brüder entschließen sich, nach Venedig zu entfliehen, in die Stadt von der ihre Mutter ihnen erzählt hat. Dort treffen sie Scipio, der sein Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Er nennt sich Herr der Diebe, und ist der Anführer einer Kinderbande. Scipio bringt die Brüder in das Versteck der Kinder, ein altes Kino. Prosper und Bo sind zwar nicht damit einverstanden, dass die Kinder ihren Lebensunterhalt mit Diebstählen „verdienen“, aber da sie immer füreinander da sind, schließen sie schnell Freundschaft.
Scipio geht nachts allein auf waghalsige Diebestouren und bringt von dort die wertvollsten Sachen mit. Das jedenfalls glauben seine Freunde. Sie werden von ihm beauftragt, die Beute an den skrupellosen Händler Barbarossa zu verkaufen.

Gefährlich wird es für Bo und Prosper, als sie merken, dass ihre Tante  und ihr Onkel den Privatdetektiv Victor auf sie angesetzt haben. Als Bo sich verplappert und dadurch einen Hinweis auf ihr Versteck preisgibt, gerät die gesamte Kinderbande in Gefahr.
Gleichzeitig bekommt der Herr der Diebe über Barbarossa einen geheimnisvollen Auftrag. Ein gewisser Comte will viel Geld für den Diebstahl eines hölzernen Flügels zahlen. Während die Kinder versuchen, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, entdecken sie, dass auch Scipio ein Geheimnis in sich trägt. Und Victor hat die Suche nach Bo und Prosper noch nicht aufgegeben. Das Leben der Kinder wird gefährlicher denn je: Victor findet das alte Kino, Scipio enttäuscht seine Freunde, als sich herausstellt, dass er gar nicht der „Herr der Diebe“ ist und Victor wird vom Verfolger zum Freund der Kinder.
Als diese in ein Haus einbrechen, um den hölzernen Flügel zu stehlen, werden sie von der Besitzerin Ida überrascht und zur Rede gestellt. Zu ihrer großen Verwunderung ruft Ida nicht die Polizei, sondern sie verbündet sich wenig später mit ihnen. Unterstützt von Ida und Victor wollen die Kinder nun endlich das Rätsel um den hölzernen Flügel lösen. Dabei stoßen sie auf ein geheimnisvolles Karussell und dessen Zauberkräfte.... 

So haben die Kinder das Theaterprojekt erlebt:

Chris: An einem Freitag um 12 Uhr haben wir ein Drehbuch bekommen. So konnten wir den Text auswendig üben. Ich habe es in zwei Tagen auswendig gekonnt. Wo wir das Theater einstudiert haben, haben wir Schachteln angemalt, ein Karussell gebaut und so weiter.

Lazar: Es waren sehr viele Zuschauer gekommen und sie haben viel geklatscht. Wir haben schöne Lieder gesungen. Es war ein mega cooles Theater.

Elodie: Als wir dann endlich die Aufführungen gemacht haben, war ich mega nervö. Es war mega cool und in der Paue hat uns Patriks Mutter immer essen mitgebracht und einmal war es Lebkuchen. Es war mega lecker. Am besten fand ich es als wir das Theater aufgeführt haben weil wir dann die Chance hatten, den anderen zu zeigen, was wir gelernt haben.

Andrin: Als wir das erste Mal die Geschichte durchgelesen haben, haben wir vier Lektionen gebraucht. Das erste Mal kam ich nicht draus, wer jetzt erwachsen und wer jung ist, bis es mir Frau Schlag erklärt hat. Ich wollte Tim, Scipio oder Victor sein. Ich wurde Tim. Ich musste in den Sportferien sehr viel Text lernen.

Caitlin: In der Schule haben wir das Theater etwa 15-mal durchgemacht.

Fabio: Ich finde, Frau Schlag hat mir eine passende Rolle gegeben. Meine Eltern haben das gleiche gesagt.

Dilara: Ich war ein kleiner Junge namens Barbarino. Ich fand das Theater sehr cool. Ich hoffe, wir machen in der vierten Klasse wieder eines. Ein paarmal musste Freu Doppler uns hinter der Bühne nachrennen und sagen: „Jetzt ist dein Auftritt.“

 

 

Lied

Ich bin en Gondoliero

Und duen gern Gondeli fahre

De Canale Grande ufe

Und au wieder abe

 

Immer am Morge früeh

Gib ich mir so fescht Müeh

Schrubbe mis Boot

Und fahre is Morgerot

 

Dänn gahn ich uf dPischte

Mit allne Tourischte

Es choschtet gar ned viel

Defür bin ich ned still